Swasiland ??

Wildes Afrika • Königreich Swasiland

Von am 24. Februar 2018

Nachdem die ersten Tage meiner Rundreise durch den Süden Afrikas vergangen sind, ich in Südafrika auf Safari im Kruger Nationalpark und auf Entdeckungsreise entlang der Panorama Route war, heißt es nun: „Auf nach Swasiland!“ Moment mal… wohin fahren wir?

Vor meiner Reise nach Afrika hatte ich absolut keine Ahnung, dass ein Land namens Swasiland überhaupt existiert. Falls es euch ähnlich geht, habe ich ein paar Infos für euch. Falls ihr schon Experten zum Thema Swasiland seid, überspringt einfach meine Infos und lest direkt meinen Reisebericht. ✌

 

 

# Infos Swasiland

Swasiland ist etwas über 17.000 km² groß und kommt mit knapp 1,5 Millionen Einwohner auf eine Bevölkerungsdichte von 82 Einwohner pro km². Die Hauptstadt des Landes ist Mbabane. Fragt mich aber bitte nicht, wie das ausgesprochen wird ?. Der monarchisch regierte Staat grenzt im Osten an Mosambik, alle drei übrigen Himmelsrichtungen grenzen an Südafrika. Seit 1986 herrscht König Mswati III in Swasiland. Er hat übrigens 22 Frauen. ? Von den Swasis wird er dennoch (oder deshalb?) sehr geschätzt und als spirituelles Oberhaupt empfunden.
Die Amtssprache in Swasiland ist Englisch und die offiziellen Zahlungsmittel sind entweder südafrikanische Rand oder Emalangeni (Achtung Singular: 1 Lilangeni).
Swasiland gilt als eines der am schlechtesten entwickeltesten Länder der Welt und ist vor allem für seine Wildtierreservarte bekannt.
Die größte Erhebung des Landes ist der Emlembe mit einer Höhe von 1862m in der Nähe der westlichen Grenze. Vom Gipfel des Berges hat man einen Ausblick auf nahezu alle Punkte des Landes.

 

# unser Weg ins Königreich Swasiland

Nach unserer morgendlichen Safari im Kruger Nationalpark machten wir uns auf den Weg zur Grenze nach Swasiland. Doch nachdem wir den Park verlassen hatten, stand zunächst ein ordentliches Mittagessen auf dem Programm.
Schnell auf einem Parkplatz am Straßenrand angehalten, ein paar Kochutensilien und Stühle ausgepackt und schon konnte es los gehen. Jeder packte mit an und schnell waren alle Zutaten für einen Burger vorbereitet.

Im Spülen und Abbauen waren wir mittlerweile auch ein eingespieltes Team, sodass wir schnell weiterfahren konnten.
Doch relativ schnell hieß es wieder, alle aus dem Truck aussteigen. Wir waren an der Grenze angekommen. Während unser Fahrer den Truck über die Grenze fuhr, liefen wir durch den Grenzposten, zeigten unsere Pässe und durften mit einem Stempel reicher in Swasiland wieder in den Truck steigen.

Gegen Abend kamen wir am Milwane Wildlife Sanctuary an. Auch hier war meine Unterkunft wieder etwas Außergewöhnliches. Jeden Abend, während andere aus der Gruppe noch ihr Zelt aufbauten, freute ich mich darüber, dass ich mich für die festen Unterkünfte entschieden hatte. Und bei den Anblick der Unterkunft an dem Abend wurde die Freude noch etwas größer.

Ich musste in mein Häuschen krabbeln, da der Eingang gerade mal Hüfthöhe hatte. Verschlossen wurde mein Heim mit einer Art Schiebetür (ein Brett mit Vorhängeschloss). Von innen war es überraschend geräumig aber dennoch extrem gemütlich. Hier hätte ich auch gut noch eine zweite Nacht verbringen können.

 

# Hippo Trail

Das Milwane Wildlife Sanctuary ist das älteste Schutzgebiet des Landes und umfasst heute rund 4500 Hektar. Ursprünglich war hier lediglich die Farm der Familie Reilly. Ted und Liz haben das Gebiet zu einem Schutzraum für viele verdrängte Tierarten gemacht, die sich so wieder verbreiten konnten.
Der Vorteil ist, dass hier keine großen Raubtiere leben, weswegen unsere Wanderung am nächsten Tag recht ungefährlich war.

Wir wanderten den ganzen Vormittag durch das Reservart. Zunächst entdeckten wir wirklich nur kleine und harmlose Tiere.

Doch dann kamen wir auch an dem ein oder anderen Krokodil vorbei und ein mulmiges Gefühl machte sich breit. Ein Krokodil zum ersten Mal frei zu sehen, ohne einen schützenden Zaun ist schon sehr seltsam.

Unser Guide erklärte uns, dass die Familie und deren Angestellte auf dem Gelände des Reservarts Tierfallen der Jäger gesammelt hatten. Die Fallen sind heute alle ausgestellt. Auch wir kamen hier vorbei und stellten mit erschrecken fest, wie viele Fallen es doch waren.

Unglaublich der Anblick, wenn man bedenkt, dass dies gerade mal die Hälfte der Fallen sind, die gefunden wurden. Umso beruhigender ist der Gedanke, dass all die Fallen hier hängen statt auf dem Gelände ausliegen und die Tiere bedrohen. Traurig, dass die Tiere in Swasiland eigentlich nur durch die drei großen Naturschutzgebiete sicher sind. Außerhalb der Gebiete verringern sich die Bestände stetig…

 

# zurück nach Südafrika

Für uns gab es nach der Wanderung erst einmal ein deftiges Mittagessen am Truck. Überrascht wurden wir durch ein paar Warzenschweine, die es wohl auf unsere Hotdogs abgesehen hatten und unsere Tafelrunde ordentlich aufmischten. ?
Den Nachmittag verbrachten wir dann zum größten Teil auf der Straße, was mir jedoch sehr gelegen kam. Die Wanderung am Vormittag war doch recht anstrengend und ein Nickerchen kam mir nun gerade recht.

Gegen Abend kamen wir an unserem heutigen Tagesziel in Südafrika an. Im Anschluss an das Abendessen bekamen wir noch eine typische afrikanische Tanzeinlage und lernten ein wenig die Sprache der Zulu. Für diejenigen unter euch, die noch nie von den Zulu gehört haben: Es handelt sich um eine afrikanische Volksgruppe, die heute ca. 11 Mio. Menschen umfasst und damit die größte ethnische Gruppe Südafrikas bildet. Die meisten der Zulu leben in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal im Osten des Landes. Für mich war die Sprache der Zulu sehr schwierig, da die meisten Wörter mit einem Schnatzgeräusch beginnen, woran sich dann direkt ohne Pause der Rest des Wortes anschließt. Schwierig, sag ich euch.

Mit vielen neuen Eindrücken ging es dann zeitig ins Bett. Am nächsten Morgen würden wir nämlich bereits um 5:00 Uhr zu unserer nächsten Safari in den Hluhluwe Umfolozi Park aufbrechen. Obwohl ich nun bereits auf mehreren Safaris war, war die Vorfreude immer noch riesig. Ich hatte das Gefühl, ich könnte gar nicht genug davon bekommen, die Tiere zu bestaunen.

Also freut euch schon mal auf den nächsten Beitrag. Es geht nicht nur auf Safari sondern auch in die Großstadt Durban und auf eine weitere Wanderung zu den Tiger Falls. ?✌?

 Bis bald!

Sandra

STICHWÖRTER

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