Südafrika ??

Wildes Afrika • Entlang der Garden Route

Von am 7. April 2018

Nach unserem Trip in das Königreich im Himmel reisten wir ein letztes mal für diese Reise in Südafrika ein. Vor uns lag die so genannte Garden Route. ? Ein paar kleine Abstecher natürlich inklusive. ? Sie gilt als besonders schöne Strecke im Südosten des Landes und hielt für uns abwechslungsreiche und spannende Tage bereit, bevor wir an unserer Endstation in Kapstadt ankamen.

 

 

# Auf Tuchfühlung mit dem Wildlife

Bevor wir zur Garden Route kamen, legten wir noch einen Stopp für zwei Nächte in Cintsa ein. Nachdem wir am Morgen in Lesotho noch Schnee hatten, erreichten wir am Abend bei sommerlichen Temperaturen das Areena Riverside Resort in Cintsa.

Am nächsten Morgen relaxten wir zunächst in der Sonne. Die Wärme tat nach den letzten kalten Tagen in Lesotho echt gut.

Quadtour

Am späten Vormittag ging es für mich und ein paar andere aus unserer Gruppe aufs Quad.

Eine Quad Tour durch die Anlage war eine der optionalen Aktivitäten, die angeboten wurde. Zugegeben, eine Quad Tour durch die Anlage klingt nicht wirklich aufregend, wenn man jedoch weiß, dass die Anlage unter anderem Straußen, Zebras und Giraffen ein zu Hause bietet, ist das Ganze schon etwas spannender, oder? ? Also Helm auf und aufsitzen, die Einführung in die Fahrzeuge beginnt. ✌?

Wir wurden durch die Anlage geführt und hatten die Gelegenheit die Tiere in Ruhe aus nächster Nähe zu beobachten. Ab und an hielten wir an, damit uns unser Guide etwas zeigen konnte.

Es ging bergauf und bergab und ab und an hatte ich echt Zweifel, ob ich diesen Ausflug heile überstehen würde. Die Strecke war echt nicht ohne. Aber dafür hatten wir auch alle eine Menge Spaß und lernten sogar Abby schon kennen.

Abby ist eine Handaufzucht und daher besonders zahm. Am Nachmittag würden wir sie noch einmal besuchen. ?

Eine solche Tour kann ich echt nur jedem empfehlen es war wirklich beeindruckend und super spaßig auf dem Quad durch das Schutzgebiet zu fahren. ??

Meet & Greet mit Abby

Am Nachmittag stand eine erneute Begegnung mit Abby auf dem Programm. Wir stiegen alle auf die Ladefläche eines Pick Ups, bekamen einen Beutel Mais in die Hand gedrückt und schon ging es los. Wir mussten auch gar nicht lang fahren um die Giraffe zu entdecken. Nach ungefähr 100m stiegen wir schon wieder ab und bekamen die Gelegenheit Abby zu füttern und aus der Nähe zu fotografieren.

Unglaublich diesem riesigen Tier so nah zu sein. ?

 

# Trucksafari im Addo Elephant National Park

Am nächsten Tag erwartete uns eine Safari im größten Nationalpark des Ostkaps: Im Addo Elephant National Park. Mit dem Truck ging es für uns durch den 1640 km² großen Park. Traumhaft schöne Weite erwartete uns dort. ?

Er wurde im Jahr 1931 gegründet um die letzten 11 Elefanten der Region vor den Elfenbeinjägern zu schützen. Das hat ausgezeichnet funktioniert denn heute leben umgefähr 550 Elefanten in dem Park. ? Mit dieser Anzahl ist das Maximum an Elefanten erreicht, daher soll der Park in naher Zukunft flächenmäßig sogar verdoppelt werden. Wie schön und schützenswert die Elefanten des Parks sind, zeigen meine Fotos:

Aber im Addo, wir ihn die Einheimischen kurz nennen, gibt es nicht nur Elefanten. Auch diesen kleinen Kerl haben wir dort getroffen.

Ich finde, er hat mit der Mähne und der Haltung etwas von einem kleinen Rockstar, oder? ??

 

# Wandern im Tsitsikamma National Park

Unser nächstes Ziel auf unserem Weg in Richtung Süden war der Tsitsikamma National Park. Natürlich stand hier für uns mal wieder eine Wanderung an. Ich glaube, so viel wie auf dieser Reise bin ich noch nie zuvor gewandert. ?

Waterfall Trail

Wir wollten den Waterfall Trail wandern. Bereits am Anfang des Weges erwartete uns eine Tafel, auf welcher es hieß, dass diese Route als schwierig eingestuft ist, dass der Weg uneben und rutschig sein wird und dass es kein Weg für „unfitte Wanderer“ ist. Na toll… das kann ja was werden. ?

Der Aussicht zu Beginn des Trail war jedenfalls schon mal wunderschön.

Es dauerte nicht lange da quetschten wir uns an den Bäumen vorbei und krabbelten über sie drüber. Nach dem kleinen Waldstück kam für uns auch schon das erste Päuschen. Wir verstanden inzwischen sehr genau, was „schwieriger Weg“ bedeutet.

Danach ging es steinig weiter. Wir kletterten über riesige Felsblöcke und sprangen über die Felsspalten. Dabei führte der Trail uns stets am Meer entlang. ?

Einfach traumhaft schön dieser riesige blaue Ozean. In der Ferne konnten wir sogar einen Wal sehen, leider war ich zu langsam um ein Foto zu machen…

Dafür habe ich ein Bild von unseren Ziel: der Wasserfall.

Hier auf den großen Felsen machten wir eine ausgiebige Mittagspause. Ich finde ja, dass man beim Geplätscher des Wassers wunderbar entspannen kann. ?Nach so viel Entspannung und mit vollem Bauch ließ dann allerdings auch die Motivation nach die 3,2km wieder zurück zu wandern. ?Aber es nützt ja nichts, wir mussten wieder zurück. ??‍♀️

 Mouth Trail

Nachdem wir schon den ganzen Vormittag den Waterfall Trail durch den National Park gewandert waren, ging es nun auf den nächsten Wanderweg, den Mouth Trail. Und alle erleichterte zu hören, dass wir diesmal nur ca. 25 Minuten bis zum Endpunkt brauchen würden. Doch bevor ich verrate, wo es hingehen sollte, schaut euch mal diese geile Aussicht an.

Kurz bevor der Mouth Trail beginnt liegt diese kleine Bucht. Paradiesisch, oder? ? Im Hintergrund kann man schon die Mündung des Storms River in den Ozean erahnen. Und genau dorthin wollten wir nun. Unser Ziel war die Hängebrücke, welche über die Mündung des Storms River führt. Bereits 1956 wurde diese 192 Meter lange Brücke gebaut.

Natürlich mussten wir auf ihr alle ordentlich rumhüpfen und wackeln bevor es zurück zum Truck ging. ?
Fix und fertig schliefen wir dann alle recht schnell im Truck ein.?

 

# Plettenberg Bay & Knysna

In den nächsten Tagen auf der Garden Route besuchten wir die so genannten Birds of Eden und Monkey Town in der Nähe von Plettenberg Bay. Bei den Birds of Eden hantelt es sich um eine Art riesige Voliere, welche über 3500 Tiere beherbergt. Monkey Town ist ähnlich aufgebaut. In diesem „Gehege“ leben über 700 Tiere. Wir liefen also durch beide Welten und hatten so die Gelegenheit die Tiere beim Spaziergang aus der Nähe zu beobachten. Allerdings hatte man stets den Eindruck in einer Art Zoo zu sein…

Da gefiel mir mein Bummel durch Knysna definitiv besser. Hier hatten wir Zeit zur freien Verfügung und so konnte ich Zeit für mich ganz allein verbringen, so wie ich das gern wollte. Ich bummelte daher zunächst die Waterfront entlang, genoss den Ausblick auf den Hafen und betrachtete die Auslagen der Geschäfte und kleinen Stände.

Zum Abschluss gab es dann noch ein Eis in der Sonne. ? Für mich der perfekte Nachmittag.

 

# kleines Highlight Oudtshoorn

In Oudtshoorn standen für uns zwei Dinge auf dem Programm. Zum einen die berühmten Cango Caves und zum anderen eine Straußenfarm. Oudtshoorn ist nämlich sehr bekannt für die Strauße.

Cango Caves

Zu unserer Führung durch die Cango Caves, einer 4 Kilometer langen Tropfsteinhöhle, kamen wir wegen des Verkehrs etwas zu spät. Mich störte das recht wenig. Ich war schon mal in einer Tropfsteinhöhle und konnte mich eh nicht so richtig für die verschiedenen Formationen der Stalagmiten und Stalaktiten begeistern.

Was allerdings ganz cool war, der Guide hat an einer Stelle auf das Gestein geklopft, was dann einen extrem lauten und unerwarteten Ton erzeugte. Dort wurde uns mit Hilfe des Steins noch ein kleines Liedchen gespielt. Die Akustik an der Stelle war sogar für mich beeindruckend.

Straußenfarm

Unser Besuch auf der Straußenfarm war da schon eher mein Ding.
Wir wurden zwischen den Gehegen umher geführt und lernten zunächst diesen kleinen Strauß kennen:

Es ist kein Baby mehr oder so eher im Gegenteil. Der kleine Strauß ist schon sehr alt und hat eine Behinderung. Seine Beine wollten einfach nicht mehr wachsen. In der freien Wildbahn wäre er so ein leichtes Opfer gewesen, hier lebt er nun inzwischen als Oma und wir von den Besuchern fleißig gefüttert.
Aber auch seine großen Artgenossen sind hungrig.

Blitzschnell kamen sie mit ihren Köpfen an mir vorbei um den Mais aus dem Eimer zu picken. Ich denke mein Gesicht sagt, wie entspannt ich dieses Mittagessen fand, oder? ?
Strauße werden übrigens bis zu 2,8 Meter groß und wiegen dann ungefähr 160 Kilogramm. Sie können zwar nicht fliegen, aber bis zu 70 km/h schnell laufen. Mit einem Tritt ihrer muskulösen Beine können sie sogar einen Löwen ernsthaft verletzen.
Ihre Eier haben eine extrem harte Schale…

… sie können bis zu 115kg aushalten ohne zu brechen. Wir haben es dennoch geschafft, eines aufzubrechen und sind alle davon satt geworden. Ein Straußenei entspricht nämlich rund 20 Hühnereiern.

Wir haben übrigens noch ein paar interessante Fakten zu den Tieren gelernt:

1. Sie können extrem gut sehen.

2. Ihre Augen sind größer als ihr Gehirn.

3. Kommt dir ein Strauß zu nah, halte dir am besten einen langen Stock auf den Kopf.
Wenn du größer bist, bist du stärker. Denkt zumindest der Strauß mit seinem 40g Gehirn. ?

 

Unsere Reise entlang der Garden Route endete in der Metropole Kapstadt im Süden des Landes. In meinem nächsten und auch letzten Beitrag zu meiner Reihe „Wildes Afrika“ nehme ich euch dann mit durch die City und zu den Pinguinen. ? ?

 

Also bis zum nächsten Mal! ??‍♀️

Sandra

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Daniel & Sandra
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