Kanada 🇨🇦

Toronto • Unser Weg durch die größte Stadt Kanadas

Von am 12. Februar 2017

Toronto, die größte Stadt Kanadas und Hauptstadt der Provinz Ontario. 2,6 Millionen Menschen leben hier.

Für uns war klar, das wir dieser Stadt einen Besuch abstatten müssen.

Toronto liegt im sogenannten Goldenen Horseshoe… Moment… WO??? Im Goldenen Horseshoe. Das ist eine Region, welche sich um das westliche Ende des Ontariosees bis zu den Niagarafällen erstreckt – und das in Form eines Hufeisens.

Der Ontariosee ist übrigens, mit einer Fläche von 18.960 km², der kleinste der 5 Großen Seen in Kanada. Puh… das soll klein sein? Ja, wenn man bedenkt das Kanada eine Fläche von 9.984.670 km² einnimmt. Zum Vergleich: Deutschland hat eine Fläche von 357.000 km².

 

 

# Mein Weg nach Toronto

In Toronto betrat ich (Daniel) zum ersten Mal in meinem Leben Boden des amerikanischen Kontinents. Ein Wahnsinnsgefühl! Aber was noch viel besser war: Am Flughafen sahen Sandra und ich uns seit Beginn Sandras kleiner Weltreise endlich wieder.

Die Einreise war ziemlich einfach. Ich landete am Toronto Pearson International Airport. Alles war sehr gut ausgeschildert, sodass ich alles sofort gefunden habe. Was habe ich mir vor Beginn der Reise für Gedanken gemacht… wie soll ich nur so einen langen Flug überstehen? Reichen meine Englischkenntnisse? Hat alles mit dem ETA funktioniert? (Alle Infos was es damit auf sich hat findet ihr HIER) Werde ich vielleicht abgewiesen? Kommt mein Gepäck mit? Finde ich Sandra? 😀 Etc. pp.

Wie sich herausgestellt hat, habe ich mir all diese Sorgen umsonst gemacht. Der Flug war super. Ich bin von Düsseldorf aus mit British Airways zunächst nach London geflogen und hatte dort 4 Stunden Aufenthalt. Das Gute dabei war, dass ich am Terminal 5 angekommen und von dort auch weitergeflogen bin. Ich hatte also nach dem kurzen Security Check genug Zeit ein wenig durch die Halle zu stöbern und dann ging es auch schon weiter.

 

# Die Grenzkontrolle

In Toronto kam dann jedenfalls die berühmt berüchtigte Passkontrolle. Naja, vielleicht nicht so berüchtigt wie in den USA, aber ich habe so einiges darüber gelesen wie es denn so laufen würde und auf welche Fragen ich mich einstellen sollte.

Alles kein Problem!

Der Grenzbeamte war äußert freundlich und stellte mir nur ein paar einfache Fragen: Warum möchte ich nach Toronto? (business or vacation) Bleibe ich allein? Wo schlafe ich? Sehe ich mir weitere Städte an? Wie ihr seht, alles kein Problem und es reicht sogar Schulenglisch völlig aus.

 

# Royal Oak Inn

Nachdem wir uns am Flughafen getroffen und in die Arme gefallen sind, ging es auch schon Richtung Zentrum zu unserer Unterkunft, dem Royal Oak Inn.

Wir hatten hier ein nettes kleines Zimmer, das uns alles bot was wir brauchten. Ich brauchte vor allem erstmal ein Bett. 😀

Am Abend bestellten wir uns noch etwas zu Essen aufs Zimmer. Nichts typisch kanadisches, aber genau das Richtige nach so einer langen Reise.

 

# Ein Weihnachtsmarkt in Toronto? Na klar!

An unserem ersten Tag in Toronto standen gleich mehrere Sehenswürdigkeiten auf dem Plan.

Unser Hotel war dem Dundas Square ziemlich nahe gelegen, sodass wir uns zu Fuß auf den Weg machten, um uns diesen Platz anzusehen. Der Dundas Square ist einer der meist frequentierten Plätze in Kanada, über 56 Millionen Menschen sind hier jährlich unterwegs. Es gibt hier zahlreiche Shopping Möglichkeiten, viele Restaurants und ein Kino. Es sind unzählige völlig unterschiedliche Menschen unterwegs und überall seht ihr leuchtende Werbebanner. Man könnte den Dundas Square auch als kleinen Times Square bezeichnen.

Unser Weg führte uns weiter zum Distellery District. Dieses historische Industrieviertel wollten wir uns nicht entgehen lassen und stellten bei unserer Ankunft fest, dass es hier einen Weihnachtsmarkt gab. Wir bummelten ein wenig umher und aßen das wohl geilste Essen, das wir je auf einem Weihnachtsmarkt verköstigt haben. Turkey-Leg!

 

# Großes Schneegestöber!

Während wir so durch die Stadt bummelten, began es zu schneien. Also wirklich zu schneien. Sollten wir in Deutschland jemals so viel Schnee haben, bricht wahrscheinlich alles zusammen. 😀

Wir gingen zur Waterfront, da wir uns von dort einen Blick auf die Toronto Islands erhofften, bzw. wären wir auch gerne mit der Fähre rüber gefahren, um dort durch den Park zu spazieren und den Blick auf die Skyline Torontos zu genießen. Es war allerdings ziemlich nebelig und durch die ganzen Schneefälle konnte man nicht wirklich weit sehen. Somit haben wir darauf verzichtet und mussten auch den CN-Tower erstmal links liegen lassen. Es hätte sich einfach nicht gelohnt.

Wir nahmen uns somit die nächsten Stationen vor, welche auch allesamt sehr schön waren.

Wir besichtigten die Universität Torontos, wo sich uns ein wunderschön verschneites Bild bot.

Als nächstes fuhren wir zum Royal Ontario Museum. Dieses Museum besitzt eine bedeutende völkerkundliche Sammlung zu Kulturen aller Kontinente. Es besticht außerdem durch seine außergewöhnliche Architektur.

Last but not least machten wir einen Abstecher zum Casa Loma, einem burgartigem Herrenhaus.

 

# Die wohl bekanntesten Wasserfälle der Welt – und was uns am vorherigen Tag noch so fehlte

Am nächsten Tag stand eine Tour zu den Niagarafällen auf dem Programm. Wir fuhren von unserem Hotel ca. eine Stunde dorthin. Es war also ein Tagesausflug, da wir vor Ort natürlich viel Zeit verbringen wollten.

Die Niagarafälle bestehen aus zwei voneinander getrennten Fällen und liegen direkt an der Grenze zwischen Kanada und den USA. Einer der Fälle befindet sich in den USA, der andere auf kanadischem Grund. Der amerikanische Teil hat eine Fallhöhe von 52m und ist unserer Meinung nach eher unspektakulär. Das Interessante an den Niagara Falls ist der kanadische Teil, der auch Horseshoe Falls genannt wird, da er die bekannte Hufeisenform hat. Dieser Teil der Niagara Falls hat eine Fallhöhe von 53m. Wir haben uns bewusst für die kanadische Seite entschieden, denn diese ist einfach spektakulärer und die Fälle in den USA kann man von hier aus auch bestens bewundern.

Dem Weg, welcher unmittelbar neben den Fällen lang führt, folgten wir erst später, denn zunächst führen wir dem Fahrstuhl auf den Skylon Tower. Von dort genießt man einen herrlichen Blick auf die Umgebung.

Anschließend schlenderten wir den Wasserfällen umher und kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Es ist wirklich ein unglaubliches Gefühl hier zu stehen!


Unsere weitere Reise führte uns zurück zur Stadt – und da der Himmel relativ klar war und der Nebel sich endlich verzogen hatte machten wir uns auf zum Rogers Centre, einem multifunktionalem Stadion, direkt neben dem CN-Tower. Apropos CN-Tower… wir ließen es uns natürlich nicht nehmen und sind bis zur obersten Aussichtsplattform gefahren.

Die erste Aussichtsplatform befindet sich auf 346 Metern Höhe. Unmittelbar darunter befindet sich der Glas Floor in 342 Metern Höhe. Hier besteht ein Teil des Bodens aus Glas, über den ihr auch laufen könnt! Das war echt abgefahren, aber ein einmaliges Erlebnis. Das ist aber noch nicht alles. Es gibt einen zweiten Fahrstuhl, welcher euch nochmal ein ganzes Stück weiter hoch hinausbringt. Auf dem sogenannten Skypod befindet ihr euch 447 Meter über Toronto! Lässt sich das noch toppen? Ja!

Mit dem Edgewalk! Hier befindet ihr euch in 356 Metern Höhe – und zwar auf dem Dach der ersten Aussichtsplattform! Dabei werdet ihr mit Gurten gesichert und könnt euch sogar nach vorne über den Boden hinweg lehnen! Leider war es bei unserem Besuch zu windig…

 

# Was für ein Abendessen

Dieser lange Tag hat uns ganz schön hungrig gemacht und so ließen wir das Erlebste bei Panera Bread Revue passieren. Man bekommt hier total leckere Suppen in einer bread bowl serviert. Das sollte man unbedingt mal probieren!

Wir hatten in Toronto eine fantastische Zeit und werden sicher nochmal zu einer wärmeren Zeit herkommen, um uns auch die Toronto Islands anzusehen.

Alles Liebe 

Sandra & Daniel 

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