Portugal ??

Setzt Madeira auf die Bucket List!

Von am 19. November 2017

Hey Leute, wart ihr schon mal auf der Blumeninsel Madeira? Nein? Solltet ihr unbedingt mal hin! Warum? Das erzählen wir euch heute. Denn wir haben für euch die zwei besten Gründe, warum Madeira auch auf eurer Bucket List stehen sollte. ?

Doch bevor wir los legen haben wir noch ein paar Background-Infos für euch. ?

 

# Infos Madeira

Madeira bildet zusammen mit der Insel Porto Santo und ein paar unbewohnten Inseln die Inselgruppe Madeira. Die Blumeninsel, wie Madeira auch genannt wird, ist eine portugiesische Insel, die sich nördlich der Kanaren im Atlantischen Ozean befindet. Mit 740km² ist die nicht mal halb so groß wie unser letzter Stop: Gran Canaria. Dadurch, dass Madeira zu Portugal gehört, ist die Insel Bestandteil der europäischen Union. Es kann hier also ganz normal in Euro bezahlt werden. Die Inselhauptstadt Funchal hat ihren Namen übrigens durch Fenchel erhalten. Funchal bedeutet auf Deutsch in etwa „viel Fenchel“. Diesen fanden die portugiesischen Entdecker bei ihrer ersten Ankunft auf Madeira nämlich dort vor.

Die Insel ist aufgrund der Mittel- bis Hochgebirge als Wanderparadies bekannt. Der höchste Gipfel liegt 1862m über dem Meeresspiegel. Es handelt sich um den Pico Ruivo. Madeira ist ebenso, wie die Kanaren, vulkanischen Ursprungs. Die Besonderheit der Insel sind die Steilküsten, welche bis zu 4000m unter den Meeresspiegel abfallen. Die Insel ist quasi nur die Spitze des Vulkans. ? Beeindruckend, wenn man sich das mal so vorstellt.

 

# Highlight Nr. 1 – Bergstadt Monte

Kommen wir nun zu unserem ersten Highlight der Inselhauptstadt. Wenn ihr in Funchal seid, lasst euch auf keinen Fall den Besuch der Bergstadt Monte entgehen! Mit der Seilbahn geht es direkt unten von der Promenade in Funchal für 11€ pro Person hinauf auf den Berg. Ein kleiner Tipp von uns: nutzt den Ticket-Automaten, hier ist die Schlange viel kürzer als am Schalter.

Ungefähr 15 Minuten dauert die Fahrt mit malerischen Aussichten auf Funchal und den Hafen.

Oben angekommen gibt es viel zu erkunden. Beispielsweise einen kostenpflichtigen botanischen Garten, zu welchem ihr über eine weitere Seilbahn gelangt. Wir haben uns für die kostenfreie Alternative entschieden und die Parkanlage inklusive einer kleinen Kapelle besichtigt. Hier merkt man, warum die Insel den Beinamen „Blumeninsel“ trägt.

Unser Weg führte uns weiter zur katholischen Wallfahrtskirche Nossa Senhora do Monte aus dem Jahr 1818. Hier findet übrigens jedes Jahr zum 15. August zu Mariä Himmelfahrt eine große Prozession statt, bei welcher die Stufen hinauf zur Kirche auf den Knien erklommen werden. ? Und wir reden hier nicht von 2-3 Stufen sondern von 68!

Den perfekten Abschluss für unser erstes Inselhighlight bietet eine Schlittenfahrt den Berg hinunter! Wer nun denkt, dass man für eine solche Fahrt Schnee benötigt, er irrt sich! Bereits bevor es den Tourismus auf der Insel gab, fuhren die Einheimischen mit dem Korbschlitten von Monte den Berg hinab nach Funchal. Heute ist es eine gute Einnahmequelle und eine Attraktion für Touristen.

Auch wir wollten einmal mit dem Schlitten den Berg hinab düsen. Stolze 35,00€ kostet die 2km lange Fahrt zu zweit in einem Schlitten. Einzelpersonen zahlen 25,00€ und zu dritt sind es 45,00€ pro Schlitten. Nicht gerade günstig, dennoch klar eine Empfehlung von uns. Die Schlittenfahrt ist ein tolles Erlebnis, was man so vermutlich nur einmal im Leben macht. Von daher solltet ihr das auf jeden Fall mitnehmen, wenn ihr die Gelegenheit habt. Der Startpunkt ist übrigens unterhalb der Kirche auf der Straße. Falls ihr noch nicht überzeugt seid, schaut euch unser Video von der Fahrt an. ?

Die restlichen Kilometer von der Schlittenendstation nach Funchal kann man dann entweder laufen oder den Bus/ das Taxi nehmen. Wir sind durch die kleinen Gassen gelaufen. Zwar hatten wir die nächsten Tage ordentlich Muskelkater, doch so kamen wir an einem kleinen Café vorbei und nutzten die Gelegenheit für einen Kaffee. ?

 

# Highlight Nr. 2 – Marcado dos Lavradores

Weitergeht es mit dem Highlight Nummer 2! Lasst euch auf keinen Fall einen Besuch der Markthalle entgehen! Auf dem Mercado dos Lavradores werden neben wunderschönen Blumen und verschiedenen Fischsorten auch sehr exotische Früchte angeboten. Natürlich gibt es auch den einen oder anderen Souvenirladen in der Halle.

Wir schlenderten entlang der Stände und bewunderten die Vielzahl bunten Blumen bis wir in die Fischhalle gelangten hier lagen große und kleine Fische nebeneinander zum Verkauf bereit. Wir waren wohl etwas spät für diesen Teil des Marktes, denn ein Großteil der Meeresbewohner schien schon verkauft worden zu sein. Dennoch entdeckten wir das eine oder andere interessante Tierchen.

Wir verließen die Fischhalle und kamen zu unserem eigentlichen Ziel: Die Obststände. Noch nirgendwo anders hatten wir eine derartige Vielfalt gesehen, wie hier auf Madeira.

Die meisten Verkäufer bieten von den exotischen Früchten ein wenig zum probieren an, sodass man ganz ohne den Kauf in den Genuss beispielsweise einer Maracujabanane kommen kann.

Tipp!

Probiert hier im Markt unbedingt die „Ananasbananen“. Der Name wird zwar lediglich umgangssprachlich benutzt, hat sich doch auch in unserem Sprachgebrauch eingeschlichen. Bei der Frucht handelt es sich nämlich nicht um die Kreuzung aus Banane und Ananas. Die Rede ist von der Frucht des Fensterblatts. Vielleicht habt ihr von dem Baum schon einmal gehört, vielleicht auch nicht, ist eigentlich auch egal, doch die Frucht solltet ihr auf jeden Fall einmal probieren.

Achtet darauf, dass die grünen Waben leicht von der Frucht zu entfernen sind, denn dann ist die Ananasbanane zum sofortigen Verzehr geeignet.

Nicht jede Verkäuferin will hier euer Bestes mussten wir feststellen und so wurde uns zunächst eine unreife Frucht verkauft, obwohl wir gesagt hatten, dass wir sie sofort essen möchten. Denn es ist verboten solche Früchte mit auf die AIDA zu nehmen. Eine andere Verkäuferin im oberen Stockwerk  erklärte uns, dass unsere Frucht noch nicht reif ist und riet uns sie umzutauschen. Nach einer kleinen Diskussion am ersten Stand konnten wir die Banane tatsächlich zurückgeben und erhielten eine reife dafür. Dennoch würden wir beim nächsten Besuch eine Banane im oberen Stockwerk kaufen, denn dort sind die Verkäufer definitiv freundlicher und hilfsbereiter als im Erdgeschoss. Daher haben wir bei der netten Dame auch direkt noch einmal zugeschlagen.

Lecker waren unsere reifen Bananen dann auf jeden Fall. ?
Zu viel sollte man von dieser Frucht übrigens nicht essen, da sie viel Säure enthalten. Zudem kann es zu allergischen Reaktionen im Mund und Rachen kommen. Aber ein kleines Stückchen solltet ihr euch nicht entgehen lassen, meist werden diese Happen sogar kostenfrei angeboten.

 

Und wie sieht’s aus? Haben wir euch überzeugt? Steht Madeira spätestens jetzt auf eurer Bucket List?

Dann viel Spaß auf dieser wunderschönen Insel!

Daniel & Sandra

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