Bahamas ??

Insel 1/3: New Providence • Nassau

Von am 5. März 2017

Für den Beginn unseres Inselhopping-Abenteuers haben wir uns die Insel New Provindence ausgesucht. Wir hatten 3 Nächte im Atlantis Paradise Island Resort in der Hauptstadt Nassau gebucht. Oft hatten wir dieses Resort im TV gesehen und wollten es nun unbedingt selbst erkunden. Unsere hohen Erwartungen wurden mehr als erfüllt!

Bevor wir euch nun von unseren erlebnisreichen Tagen auf New Providence berichten, haben wir noch ein paar Infos zusammengetragen, sodass ihr euch besser vorstellen könnt, wo wir da eigentlich unterwegs waren.

# Infos New Providence

Der Inselstaat der Bahamas liegt südöstlich der USA im Atlantik und besteht aus über 700 Inseln, wovon allerdings gerade mal 30 bewohnt sind. Zu den bewohnten Inseln gehört auch New Providence, welche nur 30,4km lang und 10,8km breit ist. Hier leben 2/3 der bahamaianischen Bevölkerung, was jedoch gerade mal 248.948 Menschen entspricht. Die größte Stadt der Bahamas ist zugleich die Hauptstadt: Nassau.
Die kleinere Insel Paradise Island, welche sich nördlich von New Providence befindet, wird ebenfalls zu Nassau gezählt. Diese Insel ist über Brücken mit der Hauptstadt verbunden und besteht zum Großteil aus dem Atlantis Paradise Island Resort.

 

# Atlantis Paradise Island Resort

Royal Towers, Coral Tower, Beach Tower … hier gibt es zahlreiche einzelne Gebäude, welche unterschiedliche Zimmer beherbergen. Wir haben unsere 3 Nächte im Beach Tower verbracht, was unserer Meinung nach vollkommen ausreichend ist!

 

Wine & Dine

Wir haben auf Anraten unseres Reisebüros CANUSA keine Verpflegung dazu gebucht, da dies sehr kostspielig geworden wäre. Es stellte sich heraus, dass das ideal für uns war. Bei Anreise erhielten wir vom Resort einen „Wine & Dine Pass“. Diesen bekommt wohl jeder Gast, der mindestens 3 Nächte reserviert. Mit diesem Pass bekamen wir 5 Coupons für Gratis-Leistungen. Wir haben es gar nicht geschafft, alles zu nutzen, gönnten uns aber die 2 kostenfreien Daiquiris im Marina Village und ein Flatbread inkl. 2 Gläser Wein im Restaurant Olive. Außerdem hätte es noch 4 alkoholische Getränke und eine Sushi-Probe-Platte gegeben. Zum Frühstück gab es für uns Instant Oatmeal, das Sandra aus den USA mitgebracht hatte. Das Frühstücksbüffet im Hotel hätte nämlich knapp 40$ je Person und Tag gekostet…
Für ein paar alkoholfreie Getränke sorgt das Resort übrigens auch. Wir erhielten insgesamt 3 Coupons für je 2 Wasserflaschen à 0,5 Liter.
Aber nun mal zu unserem abenteuerreichen Tag im Resort!

 

Allein im Atlantis

Als wir uns gegen 8:30 Uhr auf Erkundungstour begeben haben, hatten wir den Außenbereich fast für uns allein. Der Beach Tower befindet sich am östlichen Ende des Resorts und so haben wir uns Stück für Stück nach Westen „vorgearbeitet“. Zunächst kamen wir an dem ersten Strand „Atlantis Beach“ und vielen hübsch angelegten „Gehegen“ mit den unterschiedlichsten Meeresbewohnern vorbei.

Ammenhaibecken

Wir entdeckten Meeresschildkröten, verschiedene Arten von Rochen, Haie, Seesterne und eine Vielzahl von Fischen! Schon als wir am Zentrum der Anlage, der Paradise Lagoon vor den Royal Towers ankamen, waren wir hin und weg.

Paradise Island Beach Resort

Die morgendliche Ruhe war wunderbar, entspannt setzten wir unseren Weg in Richtung Wasserpark „Aquaventure“ fort. Wir waren noch etwas früh dran, denn die Rutschen des Parks öffnen erst um 10:00Uhr. Wir nutzen die Zeit um einen Spind auszuleihen (je nach Größe ab 16,50$ pro Tag) und uns Handtücher geben zu lassen. Noch eine kurze Pause in der Sonne auf der Liege, dann konnte es los gehen!

 

Wasserspaß für jedermann

Wir testeten den Rapid River, eine Art Fluss, der die Gäste auf Reifen durch den Wasserpark befördert. Unterwegs kann man zu mehreren Rutschen abbiegen, unser Favorit ist „The Drop“. Eine Reifenrutsche, die unglaublich viel Spaß macht! Aber auch die anderen Rutschen des Resorts sind super. Es gibt sogar zwei, die durch das Haifischbecken führen ?

Maya Tempel Rutsche

Nach so viel Action haben wir uns einen Fast-Food Imbiss gegönnt und sind dann durch „The Dig“ geschlendert. Damit ist ein Aquarium mit zahlreichen einzelnen Becken gemeint, welches von der versunkenen Stadt Atlantis inspiriert wurde. Wir konnten viele Fische, Rochen, Haie und Quallen bestaunen.

 

Atlantis, Cove & Paradise Beach

Am Nachmittag haben wir an einem der drei hoteleigenen Strände die Sonne genossen. Es war ein rundum perfekter Tag und wir würden das Atlantis Paradise Island Resort jedem empfehlen. Es ist eine unglaubliche Anlage, die man zumindest einmal im Leben gesehen haben muss!

Paradise beach

 

# Clifton Heritage National Park

An unserem zweiten Tag auf der Insel wurden wir um 9:30 Uhr abgeholt und sind zum Clifton Heritage National Park gefahren. Wir hatten das Snorkeling Deluxe Paket zu umgerechnet 64,50€ je Person gebucht. Wir freuten uns auf eine geführte Schnorcheltour, ein traditionelles bahamaianisches Mittagessen und den Strand. Die Internetseite versprach, dass es beim Schnorcheln ein Korallenriff, einen Skulpturen-Garten und ein Wrack zu bestaunen gäbe.

 

Schnorchelspaß! Oder doch nicht?

Am Strand angekommen erhielten wir die Schnorchelausrüstung und schon ging es ins kühle Nass. Unser Guide führte uns zunächst zu der größten Skulptur des Unterwasser-Gartens, an welcher wir einen kurzen Stopp einlegten.

Clifton Heritage National Park

Danach ging es zur zweiten und auch gleich letzten Skulptur, einem etwas kleineren Menschenabbild. Hier bemerkten wir, dass etwas nicht nach Plan verlief. Auf unserer Haut fielen uns klebrige dunkle Flecken auf, die sich nur sehr schwer abreiben ließen. Unser Guide führte uns zurück an Land und auf unsere Nachfrage hin, erklärte er, dass dies Öl aus einem leckenden Schiff sei. Wir waren natürlich alles andere als begeistert. Von oben bis unten mit der Schmiere überzogen bekamen wir einen Eimer mit etwas Spüli hingestellt, sodass wir uns notdürftig reinigen konnten. Leider hatte auch Daniels eigene Tauchermaske und die GoPro unter diesem Ausflug gelitten.

 

Paradiesische Aussichten

Wir waren sehr enttäuscht von diesem Ausflug, als wir zu einem anderen Strand gefahren wurden, an welchem es später auch das Mittagessen geben sollte. Zugegeben, dieser Strand war traumhaft schön, doch das konnte uns nur wenig trösten. Wir versuchten den Rest des Öls im Meer loszuwerden, aber gerade in den Haaren war dies sehr hartnäckig und wir haben es aufgegeben.
Wir versuchten die positiven Seiten des bisherigen Tages zu ermitteln. So haben wir uns bemüht die Schönheit dieses zweiten Strandes zu schätzen.

Wunderschöner Strand

Außerdem hat uns dieses Erlebnis die Augen geöffnet. Uns hat eine relativ kleine Ölmenge getroffen, wenn man dies mit Öltankerunglücken vergleicht, bei welchen ganze Ölteppiche entstehen. Uns wurde bewusst, welches Ausmaß diese Katastrophen für die Tiere bedeuten, die nicht nur ein paar braune Flecken haben sondern vollkommen von dem Öl bedeckt werden.

 

Gaumenschmaus

Von unserem ankommenden Mittagessen wurden wir aus diesen Gedanken gerissen. Das Essen war übrigens eine weitere gute Seite an diesem Tag, die einheimische Küche ist wirklich super lecker! Wir vereinbarten mit dem Personal, dass wir bereits gegen 13:00 Uhr zurück ins Hotel gefahren werden wollen. Laut Buchung hätten wir bis 15:30 Uhr im Park bleiben dürfen, doch wegen des Öl-Zwischenfalls wollten wir recht schnell unter die Dusche.

 

Unsere Abrechnung

Im Nachhinein haben wir eine Beschwerde E-Mail verfasst, da es sich zum Einen um Daniels Weihnachtsgeschenk handelte und zum Anderen einige unserer Sachen ruiniert waren und sich nicht mehr säubern ließen. Das Management reagierte überraschend kooperativ, erstatte uns direkt den vollen Preis der Tour und bot Entschädigung für unsere Ausrüstung an. So war im Endeffekt alles gar nicht so schlimm und wir haben eine lehrreiche Erfahrung mehr auf unserem Konto zu verbuchen.

 

# Downtown von Nassau

Frisch geduscht machten wir uns nach dem Schnorchel-Trip zu Fuß auf in die Innenstadt von Nassau. Wir waren erstaunt, dass es doch ein so langer Weg war und wir schon eine Stunde unterwegs waren, als wir endlich ankamen. In Nassau gibt es viele bunte Häuschen zu betrachten, uns hat besonders das rosafarbene Regierungsgebäude gut gefallen. Wir sind noch etwas weiter am Meer entlang gelaufen und kamen zum so genannten Fish Fry.

Nassau Downtown

Hier gibt es viele kleine Restaurants und während unseres Besuchs dort gab es sogar Live-Musik. Mit dem Taxi ging es dann zurück, der Weg war doch sehr weit.

 

Sind die Bahamas auch auf eurer Bucket List? Wisst ihr schon, welche Insel(n) ihr anschauen möchtet? Falls nicht, sind unsere Berichte zu den beiden nächsten Inseln, die wir angeschaut haben, sicher hilfreich bei der Entscheidung. ?

 

Viele liebe Grüße
Sandra & Daniel

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Daniel & Sandra
Deutschland

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