Italien ??

La città dell’amore – Venedig

Von am 8. Oktober 2017

Nachdem wir einen wunderschönen Nachmittag in San Marino verbracht hatten, ging es für uns zurück nach Italien. Spontan hatten wir die Idee in Rimini zu übernachten und haben auch direkt einen Campingplatz gefunden. ? Nach dem Zeltaufbau hieß es für uns also chillen am Strand. ✌ Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf den Weg zu unserem letzten Ziel in Italien: Venedig.

Wir hatten schon viel über die Stadt gehört. Wie schön es dort sein soll mit den Kanälen und Gondeln. Aber wir hatten auch gehört, dass es sehr dreckig wäre und stinken würde. Doch das konnte uns nicht abschrecken wir wollten selbst dort hin. Selbst sehen und notfalls auch riechen wie die Stadt ist. Einfach uns selbst eine Meinung zu Venedig bilden. Wollt ihr wissen, was wir von der Stadt halten? Lest weiter ?

 

# Fusina Camping

Von Rimini aus fuhren wir an der Küste entlang Richtung Norden und kamen schon nach knapp 3 Stunden an unserem Campingplatz in Fusina an. Den Platz können wir euch übrigens nur empfehlen. Die Sanitäranlagen waren sauber und der Untergrund sehr gut um ein Zelt aufzubauen. Doch der Grund, warum wir diesen Platz ausgesucht haben, ist die perfekte Lage. Vom Campingplatz aus, ist Venedig bereits zu sehen. Nur das Wasser liegt dazwischen.

Der Bootsanleger ist innerhalb weniger Minuten fußläufig zu erreichen und nach einer Viertelstunde Bootsfahrt ist man dann auch schon in der Stadt. Besser geht es gar nicht, finden wir.

 

# Schönes Venedig

Bereits vor der Reise hatte Daniel das Internet durchstöbert und geschaut, was wir uns in Venedig anschauen könnten. Auf unserer To-Do-Liste wurde alles gespeichert. Als wir uns diese nun am Vortag wieder angeschaut haben, stellten wir einen Tippfehler fest, den wohl die Autokorrektur produziert hat. In unserer Liste stand die Kirche „Santa Maria della Salate“. Das war der Anlass dafür, dass Sandra das Internet befragte, wie die Kirche richtig heißt und wieso sie so heißt. Die Kirche heißt korrekt „Santa Maria della Salute“ und sieht so aus:

Sie war unser erstes Ziel auf unserer Entdeckungstour durch Venedig. Die Kirche ist wirklich sehr hübsch anzuschauen, wie sie direkt neben dem Canal Grande steht. Der Anlass ihrer Erbauung ist leider sehr hässlich. Sie wurde errichtet, um die Gottesmutter Maria um Gesundheit (it. Salute) zu bitten. Zur Zeit der Planung (Jahr 1630) und Erbauung der Kirche herrschte bereits innerhalb von wenigen Jahrzehnten die zweite Pestepidemie, welche mehrere zehntausende Einwohner der Stadt das Leben kostete.

Aus unserer Salatkirche wurde nun also ein Symbol der Hoffnung in den Zeiten der Pest. Diesen Tippfehler werden wir wohl niemals vergessen.

Markusplatz, Markusdom … wer ist Markus?

Von dem Markusplatz hat sicher schon jeder einmal gehört, so auch wir. Die berühmten Bilder mit zahlreichen Touristen und Tauben kannten wir aus dem TV und Internet. Nun standen wir selbst dort. Auf dem großen Platz vor dem Markusdom. Überlieferungen zur Folge stammt er übrigens aus dem 9. Jahrhundert. Damals stand an der Stelle des Domes eine kleine Grabeskirche und der Platz war einfach nur eine freie Fläche. Mit dem heutigen Anblick, hat diese Beschreibung so gar nichts mehr zu tun.

Auch der Markusdom hat keinerlei Ähnlichkeit mit einer kleinen Kirche. Prunkvoll erstrahlt er hinter den drei Schiffsmasten.

Wir standen auf dem Platz, schauten uns um und beobachteten die Menschen. Ein buntes Treiben herrschte hier. Viele Touristen machten Fotos von allem, was ihnen vor die Linse kam. Als auch wir ein paar Bilder machten, fragten wir uns, wer ist eigentlich dieser Markus? Welcher Markus ist gemeint? Das Internet gab uns schnell eine Antwort. Der Namensgeber dieses berühmten Ortes ist der Evangelist Markus aus dem neuen Testament. Markus, der erste Bischof von Alexandria. Markus, der Verfasser des Markusevangelium. Markus, dessen Gebeine beim Brand des Doms in den Trümmern entdeckt wurden. Markus, dessen Symbol der geflügelte Löwe war. Achso, dachten wir. Dem Evangelisten Markus ist der Platz und die Kirche also gewidmet. Zufrieden mit dieser Erkenntnis ließen wir den Trubel am Platz hinter uns und machten uns auf den Weg in Richtung der Rialto Brücke.

„Seitenstraßen“

Unser Ziel war zwar die Rialto Brücke, doch wir wollten nicht den kürzesten Weg nehmen. Wir wollten nicht da lang laufen, wo alle Touristen lang laufen, sondern ein wenig von dem Venedig sehen, wo auch die Einwohner langgehen. So kam es, dass wir mal nach rechts abgebogen sind, mal nach links und dann auch mal in einer Sackgasse vor einer Mauer standen. Wir kamen uns ein wenig vor, als wären wir in einem Labyrinth. Gespannt liefen wir durch die kleinen Gassen entlang der Kanäle, neugierig, was hinter der nächsten Ecke auf uns warten würde.

Rialto Brücke

Es dauerte etwas, doch wir kamen irgendwann an der Rialto Brücke an. Wir schlenderten ein bisschen umher und ließen uns treiben. Die Besonderheit der Brücke sind wohl die vielen kleinen Geschäfte. Besonders Sandra liebt es an Schaufenstern entlang zu bummeln und war hier voll in ihrem Element.

Neben vielen Souvenirläden mit den berühmten Masken konnten wir auch einen traditionellen Maskenladen entdecken. Wir traten ein und hatten das Gefühl eine andere Welt zu betreten. Der Geruch und der Anblick der – teilweise gruseligen – Masken faszinierte uns. Wir beobachteten den Ladeninhaber, wie er eine Maske anfertigte und schauten uns neugierig um. Natürlich probierten wir auch die eine oder andere Maske an. ?

Die Gegend um die Brücke am Canal Grande hat uns richtig gut gefallen. Etwas traurig waren wir, dass wir bereits in einem kleinen Laden irgendwo was gegessen hatten und nicht hier am Wasser in einem der vielen kleinen Restaurants. Der einzige Trost war, dass wir dafür ein günstiges Mittagessen hatten, was in einem dieser Restaurants wohl nicht möglich gewesen wäre.

Gondeln

Schon mehrmals hatten wir an dem Tag überlegt, ob wir eine Fahrt mit der Gondel machen wollen. Doch die 80,00 Euro für 30 Minuten schreckten uns ein wenig ab. Auf dem Rückweg kam das Thema dann noch mal auf. Uns war klar, dass jetzt die letzte Gelegenheit wäre. Doch als wir uns in dieser Szene wiederfanden, waren wir überzeugt.

Einen Stau haben wir oft genug auf der Autobahn. Wir brauchen nicht noch einen Stau mit der Gondel. So ging es für uns zurück zum Campingplatz, wo wir (ganz allein) in der Abenddämmerung den Blick auf die Stadt genießen konnten. ?

 

Wir wünschen euch nun noch einen schönen Abend!

Daniel & Sandra

 

Achso, bevor wir es vergessen:
Wir konnten keinen üblen Geruch oder übermäßig viel Dreck in der Stadt feststellen. Wir sind an diesem Nachmittag Fans der Stadt geworden und werden bestimmt noch einmal zurückkehren. ?

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Daniel & Sandra
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